Berg und General

Berg und General

Heil´ger Berg der Mitternacht
Legenden, Zwerge, große Pracht
Armageddons heil´ger Ort
General fand in Dir seinen Hort

Höhlen durch Dein Innres zieh´n
Kein Forscherauge hat´s gesehn
Die Zeit verrinnt – ist einer weg?
Taucht später auf, an andrem Fleck!

Viele Rätsel birgst Du wohl
Im Innern manche Stelle hohl
Hütest gut den alten Hans
Verlor´ne Siege, so begann´s

Geschenke einst aus hoher Luft
Einsam die Sirene ruft
Kinder, Frauen, Alte flieh´n
Müssen nachts in Keller zieh´n

Viele tausend noch dort liegen
Unter faulen Balken, die sich biegen
Von der Lüge Deutschlands ew´ger Schuld
Daraus wurde richt´ger Wahnes Kult

General mußt´ große Hallen bauen
Tief im Berg, nicht anzuschauen
Vor den Spähern gut versteckt
Manch´ bis heute nicht entdeckt

Ami sucht auf halber Welt
Reiches Technik ihn erhält
Walter-Antrieb, Horten-Jäger
Über´n Teich zum Großen Sieger

Achtunddreißig war´s gewesen
„Schwabenland“ hieß Schiff und Besen
Deutsche sich leis´ fortgemacht
Und den Dunkelmännern eins gelacht

Mühlig-Hoffmann, Geßner-Spitze
Schirrmacher-Seen im Lichte blitzen
Vor den Spähern gut versteckt
Deutsche hatten ausgeheckt
Hat den Dunklen nicht gepaßt
Groß die Wut, viel Ärger, Haß
Morgenthau und solch Konsorten
Konnten lange das nicht fassen

Fliegen Scheiben schnell vom Pol
Hin zum Ami, das ist toll
Guck mal! Sollte das wohl heißen
Wir können übers Weiße Hause reisen

Dunkel greift nach ganzer Macht
Weltherrschaft ist angedacht
Vierzig sieben – was war das?
Byrd fliegt aus dem Schwab´land raus!

Kommt dann wieder mit Getöse
Wasserstoff, der muß es lösen
Doch auch diesmal, o wie schlecht
War der Südpol aufgeweckt

Schwarze Scheiben aus dem kalten Land
Leuchten hell in dunkler Nacht
Wolln wir kämpfen Hand in Hand
Mit des Südpols großer Macht

HEIL EUCH, in den Scheiben sitzen
Von oben teure Heimat schützen
Dank für alles, das Ihr tut
Wünsch Euch Kraft, viel Stärke, Mut!

HEIL UNS HIER, der Heimat treu
Müssen kämpfen, ist nicht neu
Dank auch uns, schon viel getan
Endlich bricht der falsche Wahn

Schwarze Sonne mög´ uns scheinen
Und die neue Zeit einläuten
Irminsul wird aufgericht´
Erstrahle hell im neuen Licht

Wo der Berg der Mitternacht
Stolz und fest mit großer Macht
Wird die Letzte Schlacht geschlagen
Es geht los, wir müssen´s wagen!

Ein HEIL zuletzt dem Dichter
Der sich dies hat ausgedacht
Frohe, stolze, Deutsch´ Gesichter
Ruft zum Kampf, zur Letzten Schlacht

Grauwolf
zur Sonnenwend 2014

Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben,
an deines Volkes Aufersteh’n;
Laß diesen Glauben dir nicht rauben,
trotz allem, was gescheh’n.
Und handeln sollst du so als hinge
von dir und deinem Tun allein
das Schicksal ab der deutschen Dinge
und die Verantwortung wär dein. 

Johann Gottlieb Fichte